
Dogen-Sangha Hannover
ZEN
Zen ist der Weg, der uns wieder
mit dem Universum verbindet.
Kôdô Sawaki

Zen ist eine der traditionsreichen Schulen des Buddhismus und als solche ein Weg zu innerem Frieden und Mitgefühl, ein Weg zur großen Ausgewogenheit des Geistes, die von den leidhaften und unbefriedigenden Zuständen befreit.
Wir üben (Soto-) Zen in der Tradition von Dogen Zenji und Gudo W.
Nishijima Roshi, der sich seit Jahrzehnten der Übertragung von Meister
Dogens Shobogenzo in westliche Sprachen widmet. In der Verbindung von
Traditionsverbundenheit und Modernität wird die Lebenssituation der
Übenden im Westen berücksichtigt.
ZAZEN
Zazen
ist nur das Dharma-Tor
zu Frieden und Freude.
Dogen Zenji
"Wir sagen, Zazen bedeute Nur-Sitzen. Nur-Sitzen ist keine
Erklärung. Es ist unser Weg, auf die wirkliche Situation zu zeigen,
die jenseits der Worte liegt. Nur-Sitzen ist Zazen. Im Nur-Sitzen gibt
es kein Ego. Da gibt es keine Transzendenz."
Gudo W. Nishijima Roshi
ZEN DOJO SHOBOGENDO
Es findet statt:
- regelmäßige Praxis des Zazen (Zen-Meditation)
- mehrtägige Sesshin (Retreats)
DIE MEISTER

Gudo W. Nishijima Roshi
1919 in Yokohama geboren und von Beruf Jurist, wurde er schon als junger Student Schüler des großen Meisters Kodo Sawaki, dem er bis zu dessen Tode im Jahre 1965 folgte. Überdies stieß er bereits als Achtzehnjähriger auf Meister Dogens Hauptwerk SHOBOGENZO, dem fortan ebenfalls sein lebenslanges Studium galt. Im Jahre 1977 erhielt Meister Nishijima die Dharma-Übertragung von Renpo Niwa Zenji, dem nachmaligen Hauptabt des Eiheiji Tempels.Unermüdliche Lehrtätigkeit bei einer großen japanischen und internationalen Schülerschaft – vor allem im eigenen Dojo in Ichikawa City bei Tokyo (bis 2005), im Tokei-in Tempel in Shizuoka, in der Universität Tokyo sowie in Osaka – bestimmen sein Wirken bis weit in seine achtziger Jahre hinein. Die Lehre des Zazen und die Interpretation des SHOBOGENZO stehen dabei im Fokus seines Tätigseins. Im Zusammenwirken mit seinen Schülern wurde dieses Werk auch in europäische Sprachen übertragen. Hervorzuheben sind die englische Version (mit Chodo Cross), 4 Bände, 1994-1999 bei Windbell Publications sowie die von Ritsunen Gabriele Linnebach besorgte Übertragung aus dem Japanischen ins Deutsche, seit 2001 im Kristkeitz Verlag, 4 Bände bis 2008. Darüber hinaus hat er eine Vielzahl von Büchern publiziert.
Mehr Informationen auf seiner Website: www.dogensangha.org.
Für die Öffentlichkeit betreibt er heute aktiv einen Blog: gudoblog-e.blogspot.com
Deutsche Übersetzungen der Lehren von Nishijima Roshi (Dogen Sangha International) und Dogen Sangha Berlin: yudoblog-i.blogspot.com
Dagmar Doko Waskönig
Sie praktiziert Zazen seit den späten 70er Jahren und übernahm Ende 1983 die Leitung des Zen Dojo Shobogendo. 1986 empfing sie von Meister Taiten Guareschi in Italien die Nonnen-Ordination und nachfolgend eine umfassende und intensive Ausbildung im Kloster Shobozan Fudenji in Salsomaggiore. Taiten Guareschi Roshis tiefgründigem Vermitteln aller Elemente der Zen-Praxis - nicht allein des Zazen - verdankt Doko eine wesentliche Prägung ihres Zen-Verständnisses. 1992-1996 leitete sie im dortigen Kloster als Direktorin den Studiengang „Geschichte und Philosophie des Buddhismus“ und erhielt eine Autorisierung zu lehren. Auch in Deutschland nimmt sie seit Anfang der 90er Jahre eine umfangreiche Lehr- und Dozententätigkeit wahr. Seit 1994 war sie langjährig in verschiedenen Funktionen in der DEUTSCHEN BUDDHISTISCHEN UNION (DBU) betraut (Redakteurin, Ratsmitglied und Dozentin).Die enge geistige Verbindung mit Meister Dogen und dem SHOBOGENZO führte schließlich zur Begegnung mit Gudo W. Nishijima Roshi, von dem sie im Januar 2003 die Dharma-Übertragung erhielt. Im Juli 2005 empfing sie im Kloster Vien Giac in Hannover die Bhiksuni-Ordination.
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